Zerspanungswerkzeug & Maschinenbau

confovisBranchenZerspanungswerkzeuge

Zerspanungswerkzeug & Maschinenbau

Für die Herstellung von Präzisionswerkzeugen ist das Zerspanen das meist genutzte Fertigungsverfahren. Das Grundprinzip des Zerspanens beruht auf dem Eindringen einer keilförmigen Werkzeugschneide in die Oberfläche des Werkstücks. Die Schneide weist eine exakt definierte Schneidengeometrie auf. Zu den Werkzeugen mit geometrisch bestimmter Schneide gehören Fräs-, Bohr- und Drehwerkzeuge. Schleifwerkzeuge bilden Werkzeuge mit geometrisch unbestimmter Schneide. Einen großen Einfluss auf den weiteren Zerspanungsvorgang haben der Frei-, Keil und Spanwinkel. Entlang der Schneide befinden sich die Spanfläche und die Freifläche, die auf den Zerspanungsvorgang abgestimmt werden. Weiteres Merkmal einer Schneide sind die Spanleitstufen auf der Spanfläche entlang den Schneiden, die den Span in die gewünschte Form bringen oder ihn brechen. Die Schneidkantenverrundung und die Oberflächenbeschaffenheit haben auf den Verschleiß entscheidenden Einfluss und können mit den Confovis Messsystemen bis in den Nanometer-Bereich vermessen werden.

Effiziente Werkzeuganalyse

Um die Stabilität und die Standzeit der Werkzeuge zu erhöhen, müssen Mikrogeometrien und Rauheiten eng toleriert und entsprechend genau geprüft werden.Die Schneide wird primär durch den Schneidkantenradius und die Schneidengeometrie beurteilt. Mit der optischen 3D-Messtechnik von Confovis können neben dem Schneidkantenradius und -winkel, die Form, Kantensymmetrie, die Abflachung sowie die Schartigkeit der Kante ermittelt werden.

Schneidkantenbeurteilung

Die Kantensymmetrie wird über den K-Faktor charakterisiert. Zur Beurteilung der Oberflächenbeschaffenheit kann mittels Konfokalmesstechnik die Rauheit auf der Span- bzw. Freifläche bestimmt werden und entsprechend der flächigen Rauheitsnorm DIN EN ISO 25178 als auch nach der bisher gebräuchlichen DIN EN ISO 4278 ausgewertet.

Werkzeughersteller stehen Daten für ihren Finish-Prozess zur Verfügung, die es ermöglichen, die Prozessparameter zu optimieren und so die best-mögliche Schneidleistung in Kombination mit einer höheren Werkzeugstandzeit zu erzielen.

Anwendungsbeispiele

Fräsen

Gewinde-Bohren

Drehnen

Schleifen

Fokusvariations- und Konfokalmessverfahren in einem Messsystem

Mit dem kombinierten Messverfahren aus Fokusvariation und Konfokalmikroskopie können diese Messaufgaben problemlos gelöst werden. Mit dem Verfahren der Fokusvariation können Konturen mit großen Winkeln aufgelöst werden. Rauheiten bis in den Nanometer-Bereich werden mit dem patentierten Verfahren der Strukturierten Beleuchtung basierend auf der Konfokalmikroskopie erfasst. Auf diese Weise können sowohl Mikrogeometrien als auch Rauheiten an spiegelnden Oberflächen nanometergenau und normgerecht mit nur einem Messsystem gemessen werden.

 

Schneller Flächen-Scan bietet umfangreiche 3D-Daten

Die konfokal und durch Fokus Variation gemessenen Punkte werden in eine Punktewolke fusioniert und können z.B. mittels GOM-Software mit den CAD-Daten verglichen werden. So ist es auch möglich ein Differenzmodell zu erzeugen und den Verschleiß am Werkzeug mit einer Genauigkeit im einstelligen Nanometerbereich zu ermitteln. Diese Genauigkeiten sind insbesondere dann erforderlich, wenn es um die Analyse der sich öffnenden Schneidkante bei Verschleißuntersuchungen geht.

Confovis

Kontaktieren Sie uns

+49 3641 27 410 – 00

*Pflichtfelder
Hiermit bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung gelesen habe.