Confovis Technologie

Structured Illumination Microscopy (SIM) – von sichtbarem Licht bis Infrarot

SIM vereint berührungsloses optical sectioning und hochauflösende 3D-Bildgebung über den sichtbaren und infraroten Spektralbereich. Visible-Light SIM eignet sich besonders für oberflächensensitive Maßhaltigkeitsprüfungen in der Silizium-Photonik und an optischen Interconnect-Strukturen – einschließlich Line Edge Roughness (LER), Overlay sowie Bump- bzw. Micro-Bump-Charakterisierung.

IR-SIM erweitert diese Fähigkeit auf gebondete Interfaces, vergrabene Strukturen sowie interface-relevante Inspektionsaufgaben, bei denen der Zugang über sichtbares Licht eingeschränkt ist.

Confovis Technologie

Structured Illumination Microscopy (SIM) – von sichtbarem Licht bis Infrarot

SIM vereint berührungsloses optical sectioning und hochauflösende 3D-Bildgebung über den sichtbaren und infraroten Spektralbereich. Visible-Light SIM eignet sich besonders für oberflächensensitive Maßhaltigkeitsprüfungen in der Silizium-Photonik und an optischen Interconnect-Strukturen — einschließlich Line Edge Roughness (LER), Overlay sowie Bump- bzw. Micro-Bump-Charakterisierung.

IR-SIM erweitert diese Fähigkeit auf gebondete Interfaces, vergrabene Strukturen sowie interface-relevante Inspektionsaufgaben, bei denen der Zugang über sichtbares Licht eingeschränkt ist.

Was ist SIM - von sichtbarem Licht bis Infrarot?

Structured Illumination Microscopy (SIM) ist ein berührungsloses, optisches 3D-Bildgebungsverfahren, das über verschiedene Spektralbereiche hinweg eingesetzt werden kann. Im sichtbaren Licht wird SIM typischerweise für hochauflösende 3D-Topographie und zerstörungsfreie Schnittbildgebung verwendet. Im Infrarotbereich kann SIM zusätzlichen Zugang zu gebondeten Strukturen bieten und grenzflächenrelevante Inspektion sowie 3D-Analyse unterstützen.

Visible SIM

Spektralbereich

Sichtbares Licht

Hauptstärke

Nanometergenaue 3D-Topografie über unterschiedlichste Materialkombinationen hinweg

Typisches Inspektionsziel

Oberflächentopografie, strukturierte Wafer, z. B. an optischen Interconnects

Typische Halbleiter-Anwendungsfälle

Inspektion strukturierter Wafer, optische Interconnects, MEMS, Bump-Inspektion

Wesentliche Einschränkungen

Sichtbares Licht durchdringt keine opaken oder optisch dichten Schichten – der Zugang zu vergrabenen Interfaces und Substrukturen ist dadurch begrenzt

Visible Light

Oberflächenfehler

Transparente Schichten

Photonische Strukturen

Infrared

Spektralbereich

Infrarot

Hauptstärke

Zusätzlicher Zugang zu vergrabenen Interfaces und gebondeten Strukturen

Typisches Inspektionsziel

Gebondete Wafer-Interfaces, Schichtstrukturen, vergrabene Overlay-Marken

Typische Halbleiter-Anwendungsfälle

Wafer Bonding, Advanced Packaging, 3D-Integration

Wesentliche Einschränkungen

IR-Licht wird beim Durchlaufen von Silizium zunehmend absorbiert, wodurch die effektive Eindringtiefe bei dickeren Schichtstapeln begrenzt ist.

Infrared

Through Silicon 

Transparente Schichten

Photonische Strukturen

Visible-Light SIM für hochauflösende Oberflächenmetrologie an strukturierten und unstrukturierten Wafern

Visible-Light SIM liefert präzises optical sectioning transparenter Schichten — etwa Oxide und Nitride – kombiniert mit hochauflösender 3D-Metrologie für oberflächensensitive Maßprüfungen. Besonders wirkungsvoll ist das Verfahren dort, wo hohe laterale Detailschärfe, hoher Durchsatz und präzise Topografie gefordert sind. In der Halbleiterfertigung macht dies Visible-Light SIM besonders relevant für Silizium-Photonik und optische Interconnect-Strukturen, die Bewertung von Line Edge Roughness, Overlay-Verifikation, Bump- und Micro-Bump-Charakterisierung sowie weitere Anwendungen, bei denen Maßgenauigkeit und reproduzierbare optische Messung entscheidend sind.

Typische Stärken:

Eine bessere Klassifizierung für einen schnellerer Produktionshochlauf

Konventionelle Bildgebung

Line/Space-Muster erkannt

Confovis HR-Bildgebung

Individuelle Linie aufgelöst

Schichtselektives optisches Sectioning

Infrared SIM für gebondete Wafer-Interfaces und die Inspektion vergrabener Strukturen

Infrared SIM erweitert Structured Illumination Microscopy auf Anwendungen, bei denen Visible-Light SIM an seine Grenzen stößt. Je nach Materialsystem und verwendeter Wellenlänge kann IR-SIM zusätzlichen Zugang zu ausgewählten vergrabenen Merkmalen bieten und die Analyse gebondeter oder geschichteter Strukturen unterstützen. Das macht IR-SIM besonders relevant für Halbleiterprozesse mit vergrabenen Interfaces, Hybrid Bonding und komplexen Materialstapeln.

IR-SIM

Kernprinzip

Strukturierte Beleuchtung im Infrarotbereich für verbesserten optischen Kontrast und Schnittbildung

Am besten geeignet für

Bonding- und interface-relevante Inspektion, wenn IR-Zugang von Vorteil ist

Typische Halbleiter-Anwendungsfälle

Wafer Bonding, Advanced Packaging, 3D-Integration, MEMS

Hauptstärke

Verbesserter Kontrast am Bond-Interface

Wesentliche Einschränkung

Metallanteile im Schichtstapel begrenzen die optische Transparenz

IR Microscopy

Kernprinzip

Infrarot-optische Bildgebung durch Silizium oder andere IR-relevante Materialsysteme

Am besten geeignet für

Bildgebung durch Silizium und Visualisierung vergrabener Ausrichtungs- oder Strukturmerkmale

Typische Halbleiter-Anwendungsfälle

Wafer-Bonding-Ausrichtung, Unterstützung der Fehleranalyse

Hauptstärke

Etabliertes Verfahren für die optische Inspektion durch Silizium

Wesentliche Einschränkung

Begrenzte Topografiefähigkeit, stark abhängig von optischem Kontrast und Materialtransparenz

SAM

Kernprinzip

Akustische Inspektion auf Basis von Ultraschallreflexionen an internen Interfaces

Am besten geeignet für

Erkennung vergrabener Voids, Delamination, Risse und nicht gebondeter Bereiche

Typische Halbleiter-Anwendungsfälle

Wafer-Bonding-Inspektion, Advanced Packaging, Package-Integritätsanalyse

Hauptstärke

Starke Leistung bei der Erkennung vergrabener Defekte an internen Interfaces

Wesentliche Einschränkung

Liefert keine optischen Oberflächendetails oder optischen 3D-Informationen

IR-Mikroskopie, SAM und IR-SIM ergänzen sich, anstatt austauschbar zu sein.

IR-Mikroskopie eignet sich für die Bildgebung durch Silizium, SAM ist stark bei der Erkennung vergrabener Voids und Delamination, und IR-SIM ergänzt dies um einen strukturierten optischen Ansatz für die bonding- und interface-relevante Halbleiterinspektion — mit zusätzlicher Quantifizierung von Defekten nach Z-Dimension und mittels optischer Querschnittsansicht.

Mehrwert:

FAQs

Visible SIM wird primär für hochauflösende 3D-Oberflächentopografie eingesetzt. IR-SIM kommt zum Einsatz, wenn ein anderes optisches Fenster für ausgewählte vergrabene Strukturen, gebondete Interfaces oder semitransparente Materialsysteme benötigt wird.

IR-SIM ist für Wafer-Bonding-Anwendungen relevant, da es zusätzlichen optischen Zugang und Kontrast zu gebondeten Interfaces und Schichtstrukturen ermöglichen kann, die mit rein visueller Inspektion allein nicht zugänglich sind.

Je nach Wellenlänge und Materialsystem kann IR-SIM Zugang zu ausgewählten Merkmalen unterhalb der unmittelbaren Oberfläche bieten. Das erzielbare Ergebnis hängt von Transparenz, Schichtaufbau und Inspektionsziel ab.

IR-basierte optische Inspektion ist besonders relevant für Materialsysteme wie Silizium, das bei Infrarot-Wellenlängen transparent wird. Sie ermöglicht eine optische Schnittansicht, die einem Querschnitt ähnelt — mit dem Vorteil, zerstörungsfrei zu sein. In Halbleiteranwendungen betrifft das unter anderem gebondete Wafer und Schichtstrukturen, bei denen Visible-Light SIM durch Transparenz, Tiefe oder geringen Interface-Kontrast eingeschränkt ist.

Ja. SIM eignet sich gut für MEMS- und Advanced-Packaging-Anwendungen, da es berührungslose Inspektion mit hochauflösenden optischen 3D-Informationen verbindet. Visible-Light SIM ist besonders effektiv für oberflächensensitive 3D-Topografie, während IR-SIM bei gebondeten Strukturen, vergrabenen Interfaces und komplexen Materialstapeln zusätzlichen Nutzen bieten kann.

Visible SIM sollte bevorzugt werden, wenn maximale Oberflächendetails, starker lateraler Kontrast und präzise Topografie im Vordergrund stehen. IR-SIM wird relevanter, sobald die Inspektionsaufgabe vergrabene Merkmale, gebondete Interfaces, semitransparente Materialien oder ein anderes optisches Fenster erfordert.

Das patentierte SIM-Verfahren von Confovis basiert auf der Beleuchtung eines statischen Gitters und verzichtet auf bewegliche optische Elemente wie Lochblenden oder Spiegel. Es kommt zudem keine scannende oder rasternde Laserquelle zum Einsatz. Stattdessen wird das Gitter über eine statische LED-Beleuchtung projiziert, was einen stabilen optischen Aufbau unterstützt und keine anwenderseitige Kalibrierung vor jeder Messroutine erfordert.

Confovis-Expertise in Structured Illumination für Photonik, MEMS und Hybrid Bonding

Confovis bringt Structured-Illumination-Technologie in die Halbleiterinspektion — mit klarem Fokus auf praxisnahe Metrologie- und Inspektionsaufgaben. Unsere Lösungen übersetzen fortschrittliche optische Verfahren in robuste, anwendungsorientierte Systeme für Wafer, Mikrostrukturen und Advanced-Packaging-Umgebungen. Mit SIM, das sich vom sichtbaren Licht bis in den Infrarotbereich erstreckt, unterstützt Confovis Kunden bei sich wandelnden Anforderungen wie:

Entdecken Sie das volle Potenzial von SIM über alle Spektralbereiche

Von hochauflösender 3D-Metrologie im sichtbaren Licht bis hin zu infrarotgestütztem Zugang zu vergrabenen Strukturen: SIM bietet eine vielseitige Grundlage für die Halbleitermetrologie und -inspektion der nächsten Generation – einschließlich neu entstehender Anwendungen in der Silizium-Photonik und bei optischen Interconnects.

Confovis unterstützt Kunden dabei, den richtigen SIM-Ansatz für ihre Anwendung und ihr Prozessumfeld zu evaluieren.