DIN EN ISO 13565

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DIN EN ISO 13565 – Bewertung von tribologischen Oberfläche

Die Norm DIN EN ISO 13565 dient der Bewertung von tribologischen Funktionsoberflächen. Unter einem fein bearbeiteten Plateau mit minimaler Welligkeit weist diese typischerweise tiefe Täler und Furchen auf. Die Bewertung von plateauartigen Oberflächen bedarf einer speziellen Filterung im Analyseablauf und findet in der DIN-Norm 13565 Anwendung. Bei Vertiefungen kommt es bei der Filterung nach ISO 11562 zu einer ungewollten Verzerrung der Referenzlinie. Die DIN-Norm 13565 beschreibt einen Analyseweg, der diese Verzerrungen reduziert und verlässliche quantitative Parameter zur Bewertung dieser plateauartigen Oberflächen im Rahmen der Rauheitsmessung gewinnt. Zur Vermeidung der ungewollten Verzerrung der Referenzlinie, wird ein doppelter Gaußfilter angewandt.

Messungen mit dem optischen Messverfahren von Confovis ermöglichen eine gesamtheitliche Erfassung der Oberflächen – rückführbar auf die Norm DIN EN ISO 13565.

DIN EN ISO 13565 – Vorgehen bei der profilbasierten

Für plateauartige Oberflächen erfolgt gemäß DIN EN ISO 13565 eine zweistufige Filterung, bei der die Referenzlinie nach oben in Richtung Plateau angepasst wird. Zur Ermittlung der Kenngrößen wird eine Ausgleichsgerade in die Abbott-Kurve gelegt. Aus den entstehenden drei Bereichen werden beispielsweise die Parameter

  • Rk (Kernrautiefe)
  • Rpk (reduzierte Spitzenhöhe)
  • Rvk (reduzierte Riefentiefe)
  • Mr1 (kleinster Materialanteil)
  • Mr2 (größter Materialanteil)

bestimmt.

Die Kenngrößen Rpk, Rk und Rvk lassen eine bessere Charakterisierung spezifischer tribologischer Funktionen der Oberflächen, im Vergleich mit den Parametern aus der DIN EN ISO 4287, zu. Die Kenngröße Rpk kennzeichnet jene Spitzen, die als erste Kontaktregion im Einlaufprozess, in Abhängigkeit vom Material, abbrechen. Die Kenngröße Rk kennzeichnet den sogenannten Arbeitsbereich. Die Kenngröße Rvk charakterisiert die Schmierstoffbindung.

Zwei Profile mit gleichem Ra-Wert, aber grundlegend unterschiedlichen tribologischen Eigenschaften, können durch die Kenngrößen nach DIN EN ISO 13565 gut voneinander unterschieden werden:

Als λc-Filter ist in der DIN EN ISO 13565 ein doppelter Gauß-Filter vorgesehen.

Bei vielen Oberflächen sind die Rauheitseigenschaften nicht isotrop auf der Fläche, sondern die Profilformen stark abhängig von ihrer Lage auf der Oberfläche. Deshalb haben profilbasierte Rauheitswerte oft nur eine beschränkte Aussagekraft über die funktionellen Eigenschaften der gesamten Fläche.

Rückführbare Messung gemäß DIN EN ISO 13565

Die Kombination von konfokaler Mikroskopie und Fokusvariation mit optischen 3D-Oberflächenmesssystemen von Confovis ermöglicht eine gesamtheitliche Erfassung von Oberflächen, sowohl hinsichtlich Mikrogeometrie, Rauheit und Isotropie, als auch rückführbar auf die gängigen Tastschnittnormen DIN EN ISO 4287 und 13565.
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